Schneeschuhwanderung

17. Januar 2023

Eine Freundin und ich reisten vor einigen Jahren in das wunderschöne Lappland. ❄️ Tiefe Schneeberge, verschneite Tannen 🌲und eine herrlich kalte Winterluft🌨️umgaben uns. Gottes Schöpfung ist famos. ❄️ Hundeschlittenfahrt, Langlaufski, ⛷️ein Ausflug im Schneemobil 🛷 – all das waren Ereignisse, die uns faszinierten und ins Staunen versetzten.

An einem Abend hatten wir uns zu einer geführten Schneeschuhwanderung 🧣angemeldet. Höhepunkt dieses Ausfluges sollte die Entdeckung von Polarlichtern🔭 sein, dafür strebten wir einen geeigneten Aussichtspunkt an. Zugegeben: Als wir unseren Urlaub antraten war ich nicht gesund und eigentlich hätte ich nicht fliegen dürfen. 🤦‍♀️ Der eiserne Wille war an der Stelle aber stärker als die mahnende Vernunft und so reisten wir nach Finnland und ich hielt die Zähne zusammengebissen. 🤫 Demnach war nicht jeder Ausflug für mich ein pures Vergnügen, sondern manch eine Aktivität war von nagenden Schmerzen begleitet.

Auch diese Schneeschuhwanderung bereitete mir im wahrsten Sinne des Wortes Bauchschmerzen – doch wollte ich es mir nicht entgehen lassen und es wenigstens versuchen. 🤗 Unterwegs in der Gruppe, dicht hintereinander gehend zwischen Wäldern 🌳 ❄️ und verschneiten Baumreihen, wurde mir bewusst, dass ich es bei dieser Dunkelheit und Kälte 🥶 nicht mehr auf den Versuch ankommen lassen konnte. Nun musste ich mit. Der Versuch war keine Option mehr und ich kämpfte mich wortwörtlich durch den Schnee, um nicht auf der Strecke zu bleiben. 🎿

Kommt Dir das bekannt vor? Gleicht Dein Leben im Moment einer verbissenen Schneeschuh- bzw. Wüstenwanderung? 🥾Was half mir damals, diese Tortour zu überstehen? Hier ganz praktisch: 

🎿 Der Blick nach vorne zum Guide hin. Sah ich hinter mich, war da der dunkle Wald und der glitzernde Schnee. Die Minusgrade verrieten, dass eine Übernachtung im Schnee lebensgefährlich enden könnte. 🔚 Der Wald versprach Orientierungslosigkeit. ⚠️ Schaute ich runter, sah ich die Spuren meiner Vorgänger und viel Schnee. 👀 Tiefeinzusinken bedeutet mit noch mehr Kraftanstrengung weiterzugehen. 🧐 Das war ebenfalls keine Option.

❄️ Jesus Christus ist derjenige, auf den es sich zu blicken lohnt. Bei der Auferstehung Jesu mussten Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus aufblicken, um zu sehen, dass der Stein vom Grab weggewälzt war (vgl. Markus 16,4). Den Aufruf dazu finden wir in Hebräer 12,2 „indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.“ 

🎿 Der Gedanke an das Ziel 🏁 half mir, weiterzugehen. Auch ich wollte mit allen anderen die Polarlichter sehen. 🌌 Dieser Wunsch motivierte mich. Aber weißt Du was mich (ehrlichgesagt) noch mehr anspornte? ➡️ Das Wissen darüber, dass nach dieser langen und für mich sehr mühsamen Wanderung ein warmes und gemütliches Hotelzimmer auf mich wartete.🤗 🛁 ☕️ 🛏️

❄️ Auch in der Nachfolge Jesus ist es unabdingbar, sich immer wieder an das Ziel zu erinnern. Es lohnt sich Christ zu sein. Es lohnt sich Gottes Wort zu vertrauen und Gott unser ganzes Leben hinzugeben. Das Ziel ist die ewige Heimat bei Gott.✨ Ich möchte für immer bei Jesus sein. Du auch? Lass Dich ermutigen in Jesu Namen und voller Liebe zu ihm weiterzugehen.🙏 Denk auch bei Niederlagen an das Zuhause, was Gott für Dich vorbereitet.🤝

„Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, sodass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann.“ Philipper 3,20-21 

Gott will Deine ewige Zuversicht sein: „Ein Gebet Moses, des Mannes Gottes. Herr, du bist unsere Zuflucht von Geschlecht zu Geschlecht! Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott“  Psalm 90,1-2 

🎿 Das Wissen darum, dass ich nicht allein war, spornte mich an. Immer wieder trat meine Freundin an meine Seite, 🗣 stützte mich und ermutigte mich durchzuhalten. Das Wandern in einer Gruppe erinnert an den Herdentrieb bei Tieren. Mitzugehen, weil andere gehen, kann dazu auffordern, sich nicht abzuhängen und allein zurückzubleiben. 👥

❄️ Einfühlsames Mitempfinden bestärkte mich im Weitergehen. Meine Freundin drückte durch ihr „mit mir wandern“ und auch verbal aus, wie leid es ihr tue, dass ich mich schon so lange mit Schmerzen quäle. Außerdem sagte sie sie auch, dass es sie freue, dass wir die Wanderung gemeinsam angetreten haben, den Umständen zum Trotz. Weißt Du, manchmal braucht es nicht die neuste Trendempfehlung oder das Allheil-Rezept, sondern einfach Ermutigung und aufrichtiges Mitgefühl. 💬 Hiob ruft aus: „Dem Verzagten gebührt Mitleid von seinem Freund, sonst wird er die Furcht des Allmächtigen verlassen.“ Hiob 6,14 Das hier ist kein Freifahrtschein für Selbstmitleid, sondern die Bitte, denjenigen, den Du leiden siehst, in Demut und aufrichtigem Interesse zu begegnen. 🙏 Triffst Du die Person auf Augen- und Herzhöhe an, wirst Du bestimmt auch Gelegenheit finden, Ermutigendes aus Gottes Wort und andere Ratschläge weiterzugeben – sofern erforderlich. Da zu sein und manchmal auch schweres „nur“ mitzutragen, ohne Weisheiten zum Besten zu geben, ist wirklich nicht einfach. Da ist mir unser HERR das größte Vorbild. Gott ist ein Gott des Trostes:

„Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden. Denn wie die Leiden des Christus sich reichlich über uns ergießen, so fließt auch durch Christus reichlich unser Trost.“ 2.Korinther 1,3-5

❄️ Die Gemeinschaft mit anderen Christen 👥 darf Dir zur Ermutigung werden. Das erinnert mich an Hebräer 10,23-25„Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken — denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat —, und lasst uns aufeinander achtgeben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr den Tag herannahen seht!“ 

📍Impuls: Sei ermutigt, wenn Du durch Schnee- bzw. Wüstenzeiten stapfst.🎿 Sei eine Ermutigung, wenn Du auf Deiner Wanderung solche triffst, für die Du zum Segen werden darfst. ❄️ Gott mit Dir!

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Liane Wagner Portrait
Liane Wagner
Liane Wagner (geb. Fenske) ist Berufspädagogin und lebt mit ihrem Mann in NRW. Ihr Anliegen ist, die beste Nachricht der Welt mit anderen Frauen zu teilen: Lebe als Binty – Gottes geliebte Tochter. Dies geschieht durch Publikationen, Vorträge und auf Freizeiten sowie in der persönlichen Seelsorge.
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