Eingemachtes

1. Januar 2023

„Jetzt geht´s ans Eingemachte!“ Diese Aussage findet dann Verwendung, wenn zum Ausdruck gebracht werden soll, dass es nun um etwas Wesentliches, etwas im Kern geht. Seinen Ursprung hat der Spruch wohl noch aus der Zeit, wo die meisten Haushalte Lebensmittel einkochten, um einen Vorrat oder für Zeiten der Not etwas parat zu haben. 🥙 Wenn es dann ans Eingemachte ging, hieß das so viel wie „jetzt wird es ernst“ oder „es geht an die Substanz!“ ⚠️

Vor einigen Tagen ging ich mit einer älteren Glaubensschwester im Schnee spazieren🚶🏻‍♀️❄️. Wir sprachen über die Nachfolge und Erlebnisse aus dem Alltag mit Gott. Sie hatte einige Fragen, die ihr beim Lesen des Buches „Binty – weil er Dein Vater ist“ aufgekommen waren und zu denen sie gern mehr Erläuterungen hätte. Spannend war für mich, da ich gedanklich im Moment eher bei den zwei Folgebüchern bin, mich wieder da hineinzuversetzen und über Buchinhalte, die sich auf Gottes Wort 📖 bezogen, mit ihr gemeinsam nachzudenken. Während ich kurz nachsann, schoss mir plötzlich ein Bild in den Kopf, was mich immer noch bewegt und Grund für diesen Blogbeitrag ist. Ich hatte gedanklich halbleere Einmachgläser vor Augen, die ich mit einem Küchenschaber leerte und mir vorstellte, wie Alteingemachtes warmgemacht und erneut serviert wird👩‍🍳.

Ist es so mit den Dingen, die ich über Jesus weiß?🤔

Sind das „alte Erfahrungen, altes Wissen“, wovon ich zehre oder lebe ich heute im Hier und Jetzt mit Gott und kann Frisches servieren und davon zehren, ohne in alten Gläsern zu rühren? Natürlich hat der Prediger recht, wenn er sagt, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt (vgl. Prediger 1,9). Und ich bin so dankbar für die vielen Glaubensgrundlagen, die auch schon in der Kindheit gelegt werden durften (Gott sei Dank!) und ich möchte gern zur festen Speise gelangen, anstatt im Bilde gesprochen wie ein Säugling nur Milch zu vertragen…🍼 (vgl. Hebräer 5,12)

Und doch will ich dieses Bild, das mir während des Spazierganges vor Augen stand, ernst nehmen und den Impuls mit Dir teilen. 🗣️Wunder und Gebetserhörungen aus vergangenen Zeiten sind wertvoll und ermutigend und ich will nicht vergessen, was Gott mir Gutes getan hat! ABER: Ich möchte weiter in der Gnade Gottes wachsen, geistlich gesprochen nicht sesshaft werden, sondern mehr „Land einnehmen“, neue Wunder und Gebetserhörungen erleben und im HIER und JETZT mit Gott unterwegs sein. Zu seiner Ehre. ✨

Passenderweise darf ich Dir heute ein frohes neues Jahr wünschen. 🌟

Ich bete darum, dass wir nicht nur aus „alten Einmachgläsern“ löffeln müssen, sondern immer mehr zur Fülle Gottes gelangen dürfen. ✨Ein neues Jahr liegt vor uns. Neue Begegnungen. 👥 Jeder Tag ist eine Chance, ein Geschenk von Gott. 🎁 Du darfst aus Gottes Fülle Gnade schöpfen und auch für Zeiten sammeln (z.B. über das Auswendiglernen von Bibelversen), an denen es „ans Eingemachte“ geht.

„du hast uns herausgeführt in die Fülle“ Psalm 66,12b

Gott sei mit Dir! 🤝

📍Impuls: Nimm diese Gedanken mit und frage Dich: Zehre ich nur vom Alten oder (er)lebe ich HEUTE mit Jesus? 🧐

📖 weiterführende Bibelstellen:

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Liane Wagner Portrait
Liane Wagner
Liane Wagner (geb. Fenske) ist Berufspädagogin und lebt mit ihrem Mann in NRW. Ihr Anliegen ist, die beste Nachricht der Welt mit anderen Frauen zu teilen: Lebe als Binty – Gottes geliebte Tochter. Dies geschieht durch Publikationen, Vorträge und auf Freizeiten sowie in der persönlichen Seelsorge.
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