Das Jahr 2025 in einem Wort
13. Dezember 2025

Ich habe eine gedankliche Reise durch 2025 gemacht und überlegt, welche sog. „Glaubenssätze“ ich verfolgte. Negative Beispiele können sein „Dieses Jahr wird eh nichts mehr“, „immer ich“, „natürlich trifft es uns“, „war ja eh klar“ … kennst Du diese Formulierungen? Denkst Du so? Welche Paradigmen bestimmen Dein Denken? 💭
Mir wird zunehmend wichtig, meine Gedanken zu einem Gespräch mit Gott werden zu lassen. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass ich Gott-los denke, also ohne das Einkalkulieren seiner Allmacht. 🫢Milchmädchenrechnungen, weil das Mädchen rechnet, ohne an ihren großen und guten Vater zu denken …
Und es gibt auch die freudige Feststellung, wo ich bereits im Austausch mit ihm bin und wie sein Blick auf das Leben meine Sicht verändert. Manches wird im Alltag plötzlich bedeutend groß und anderes wiederum fällt nicht mehr so stark ins Gewicht. Diese Entdeckung stimmt mich dankbar. Ein wortwörtlicher Glaubenssatz, den ich aus Gnade in diesem Jahr festigen durfte ist: Gott ist gut! ✨
Das Jahr 2025 in einem Wort: Auf der Suche nach einem Wort, welches die Fülle an Tagen zusammenfasst, grübelte ich. Immer und immer wieder. Welches Wort ist präzise, pointiert und pragmatisch genug, um diesen Anforderungen zu genügen? 💭
Eine Wortwolke könnte ich zeichnen. Bunte, laute, leise, kleine und große Momente verzeichnen. Aber nur ein Wort? Geht das überhaupt? 🙃
Ich verwende die Formulierung Elihus, da sie mir aus dem Herzen spricht: „Denn ich bin voll von Worten“ (Hiob 32, 18a). Voll von Worten zu sein, zum Beispiel mit Blick auf ein ganzes Jahr, das verstehe ich. Aber nur ein Wort?!
Wie würde Dein „Jahreswort“ lauten?
Segen, Gnade, Treue, Hilfe, Zuversicht … mir geht vieles durch den Sinn. An diesem einen Wort bleibe ich innerlich stehen: Gunst! Es ist eine Vokabel, die ich noch nicht so lange aktiv in meinem Wortschatz pflege.
„Sein Zorn währt einen Augenblick, / doch seine Gunst ein Leben lang. / Wenn man am Abend auch weint, / am Morgen ist die Freude wieder da.“ (Psalm 30, 6, NeÜ)
Seine Gunst währt ein Leben lang. Wir sind von Gottes Gunst abhängig und wie dankbar bin ich, gleichermaßen zu wissen, dass dieser Gott vollkommen gut ist. 🙌🏻
Keine Launen bestimmen ihn, sondern Weisheit. Keine Willkür, sondern Güte. Wie herrlich, diesem Gott ungeteilt vertrauen zu dürfen. „Ich flehe von ganzem Herzen um deine Gunst: Sei mir gnädig nach deinem Wort!“ (Psalm 119, 58)
Weiter denke ich darüber nach was mich geprägt, bestimmt, herausgefordert und erfreut hat. Was mein Antrieb, mein Anker, mein Anspruch war.
Gott sagt über das Volk Israel: „Und ich will zu ihren Gunsten an meinen ersten Bund gedenken“ (3. Mose 26, 45a) Zu ihren Gunsten, wie gütig von Gott. 😊
Von Samuel heißt es: „Aber der Knabe Samuel nahm immer mehr zu an Alter und an Gunst, sowohl bei dem HERRN als auch bei den Menschen.“ (1. Samuel 2, 26) Wie großartig, wenn auch wir mit fortschreitendem Alter in der Gunst wachsen. ☺️ Gottes Gunst wirkt sich auf alle Beziehungen aus: „Und der HERR gab dem Volk Gunst bei den Ägyptern; […]“ (2. Mose 11, 3a).
Wo nimmst Du Gottes Gunst in Deinem Leben wahr? 👣
Mir stehen unterschiedliche Eindrücke des verflossenen Jahres vor Augen:
Da waren viele sehr kritische Momente, die gut ausgehen durften. 🚨 Rechtzeitige Hilfe, vorhandene Medikamente, Hilfsmittel, die unterstützen. ❤️🩹 Anträge, die endlich genehmigt wurden. 🙌🏻 Wieder andere, um die ich immer noch kämpfe. 🫣 E-Mails, die nie beantwortet wurden und welche, deren Antwort plötzlich wegweisend waren. 📧 Praxen, welche ihre Türen schlossen und andere, die sich auftaten. 🚪Menschen, die ihre Hilfe verweigerten und wiederum andere Menschen, die mir die Hand hielten, zuhörten, beteten, Mut zusprachen. 🤝
Es gab viele freudige, manche lustigen Momente. Auch viele schwere Augenblicke, die ihren Tribut erfordern. Und inmitten dieses bunten Mosaiks, welches sich vor meinen Augen formt, ist Gott. 🧩 Gott in seiner Gunst. Nicht tatenlos zuschauend, nicht die Arme verschränkt beobachtend. Sondern da. ✨ Ganz nah. Immer da. Jede Sekunde meines Lebens. 🙌🏻 Auch in den bereits verstrichenen 29.859.200 Sekunden dieses Jahres. ⏳
Gottes Gunst lässt mich aufatmen. Ankommen, zur Ruhe kommen. ⚓️
Er hat das Gute, wie das Böse gewogen. ⚖️ Er weiß, wie leicht und wie schwer mir manches fiel und fällt. Er sieht die Situationen, die mich zerbrechen ließen. Er lässt sie zu. Er legt mir mehr auf, als ich tragen kann. Er mutet es sich selbst zu, denn er trägt mich. ❤️🩹 Er weiß, dass ich das Leben in Fülle nicht ohne ihn leben kann. Ich will es nicht. Er will es auch nicht für mich. Denn er liebt mich. Er lädt mich in seine Gemeinschaft ein. Hier will ich bleiben. In seiner Gunst. ✨Gottes Nähe ist das, was ich brauche, die Sehnsucht, die ich tief in mir verspüre, wenn ich anhalte. Bestimmt kennst Du das auch von Dir.
„Denn wer mich findet, findet das Leben und erlangt Gunst von dem HERRN.“ (Sprüche 8,35, ELB) „Wenn das Angesicht des Königs leuchtet, bedeutet es Leben, und seine Gunst ist wie eine Wolke des Spätregens.“ (Sprüche 16, 15)
Gunst. Gottes Gunst tut gut. Gottes Gunst macht Mut, weiter zu folgen, weiter zu vertrauen, weiter auf Christus zu schauen. Ich bin neugierig gespannt, welches Wort im Folgejahr auf mich wartet. Ich bin erleichtert zu wissen, dass der gütige Gott unveränderlich treu es gestaltet. ⭐️
Gunst
ist nicht Dunst,
der vergeht, wie Rauch verweht,
sondern Gottes Gunst für seine Kinder
ewig besteht.
Gunst
erinnert mich an meinen himmlischen Vater,
der mit Inbrunst
alles für uns Menschen gab,
ewiges Leben mir erwarb.
Gunst
ist für Gott keine Kunst.
Er lenkt das Leben zu seiner Ehr´,
darum ich ihm mit Haut und Haar gehör.
Gunst
Gottes Gunst gibt mir Mut,
denn ich weiß sein Wesen, seine Wege, seine Absichten
sind immer gut.
An seiner Hand geht’s ins neue Unbekannte,
für Gott gibt es nichts Ungekanntes.
Gunst
Dank Christus falle ich nicht aus Gottes Gunst.
Durch Gottes Hoffnung wird aus trüben Tagen bunte Kunst.
Meine Seele wird immer leben – nicht wie die Hülle, ein Dunst.
Gott liebt mich, voller Inbrunst.
Gunst
Gunst – weil Gott mir wohlwollend gesonnen ist.
Gunst – weil Gott gut ist.
Gunst – weil seine Gnade ewig währt.
Halleluja!
💭 Zum Weiterdenken:
Vielleicht dichtest auch Du ein paar Zeilen zu Deinem Jahreswort. Ich stelle es mir inspirierend vor, solche Reime in geselliger Runde auszutauschen. Sollte das zu persönlich sein, könnt Ihr bei Eurer „Jahresüberschrift“ verbleiben. Ein Wort genügt, um Gespräche ins Rollen zu bringen. 🗣️
Welche Überschrift würde Dein Jahr in einem Wort tragen? Du bist eingeladen, diese Frage in die Feiertage, den Jahreswechsel mitzunehmen. ☺️
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